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Bergische Volleys können sich gegen Volleyball Bisons Bühl nicht behaupten

Alle Anstrengung war vergebens. Die Volleys verlieren unter Verletzungsproblemen gegen die Bisons (1 zu 3), die bis zum Ende durchhalten. Dabei waren die Punkte so wichtig: Einige Tage vorher hatte der TV Rottenburg sich im Abstiegskampf einen Zähler erkämpft und somit wurden die Chancen der Volleys auf den Klassenerhalt ein Stück weit zunichtegemacht.

Dabei lag der Konkurrent schon mit 0:2 zurück. SVG Lüneburg zeigte zunächst ein starkes Spiel, brach dann jedoch ein, sodass Rottenburg noch auf 2:2 ausglich. Auch wenn es danach mit dem Tiebreak nichts wurde, schmerzte der gewonnene Punkt die Volleys sehr. Man hoffte auf einen Sieg am Wochenende, um sich damit aus der misslichen Lage zu befreien. Doch es funktionierte nicht so wie gedacht. Nachdem sie im ersten Satz mit 21:25 verloren, schienen sie durch den Ausgleich im zweiten Satz lebendiger zu werden. Im dritten Satz zeigten die Bisons jedoch eindrucksvoll ihre Stärke und gewannen diesen mit 18:25. Dabei war es zunächst ziemlich ausgeglichen. Erst nach dem 17:17 verloren die Volleys die Nerven, sodass die Bisons den Rest des Satzes quasi alleine spielten. Auch der letzte Satz ging an die Bisons, sodass die Volleys mal wieder ohne Punkte aus der Partie gehen.

Manager Helmut Weissenbach sagte, dass trotz der Verletzungen das Spiel als eine gute Teamarbeit zu werten sei und als Grundstein für das Spiel gegen Rottenburg gesehen werden muss. Von dieser Leistung ausgehend müsse man das nächste Spiel planen und optimieren. Die Hoffnung gibt man bei den Volleys also nicht auf. In den letzten Wochen erwies sich das Team oft als starker Gegner, scheiterte jedoch knapp vor dem Punktgewinn. Nun geht es im Spiel gegen Rottenburg wieder um viel. Das Absteigerduell sorgt entweder für einen noch größeren Vorsprung Rottenburgs, oder beginnt jetzt die Aufholjagd der Volleys? Wer weiß, wie sich das Team nach der Grippewelle wieder entwickelt. Besonders Sam Boehm fehlte, der sich in den letzten Wochen fast zu einem Punktegaranten entwickelte. Auch Robert Bene war nicht dabei, Kapitän Lipscombe war jedoch wieder einsatzfähig. Die Ersatzspieler Gies und Zoodsma spielten zwar eine gute Partie, konnten sie jedoch trotzdem nicht für sich entscheiden.

Doch man nimmt aus dem Spiel die positiven Seiten mit: Der Angriff funktionierte gut. Man will weiterhin darauf aufbauen und konzentriert sich nun verstärkt auf die Fehler in der Verteidigung. Sowohl im dritten als auch im vierten Satz zeigten die Volleys, dass sie fähig sind, das Spiel zu übernehmen und auf ihre Seite zu lenken. Dann jedoch bewiesen die Bisons mehr Durchhaltevermögen und spielten auch gegen Rückstände kräftig an, dass die Volleys nun alles für einen Sieg gegen Rottenburg tun müssen.

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